Darmdiagnose und Therapie

Viele Menschen leiden unter Migräne, Allergien, rheumatoider Arthritis oder Autoimmunerkrankungen, welche zu Therapien mit Cortison, Antihistaminika oder Schmerzmitteln führen.

Wenn man sich jedoch die genauen Prozesse und Ursachen im Körper ansieht, so liegt ein weiterer Ansatz in der Beseitigung der Ursachen statt der Symptombekämpfung.

Störungen im Darm führen zu Problemen in anderen Schleimhäuten, da diese während der embryologischen Entwicklung zusammen hängen. So sind sehr oft bei allergische Reaktionen oder Rheumatiker Arthritis Entgleisungen der mikrobiellen Darmflora zu finden.

Bei Autoimmunerkrankungen ist ebenso meist das fragile System des Darms gestört. In der Darmwand werden junge Immunzellen, welche aus dem Knochenmark stammen, geschult, um unterscheiden zu können, welche Stoffe für den Körper wichtig sind (Nahrung, also in Ruhe lassen), welche zum Körper gehören (auch in Ruhe lassen) oder krankheitsfördernd oder fremd sind (die bitte zerstören). Wenn das Mikrofilm im Darm jedoch gestört ist, so kann das Immunsystem nicht mehr korrekt definiert werden und entgleist. So entstehen unter anderem Autoimmunerkrankungen.

Aufgrund gensequenzieller Darmanalysen ist mittlerweile wissenschaftlich belegt worden, dass Depressionen, Autismus, Migräne, Schwindel, etc. einen Ursprung im Darm haben können.

Natürlich können auch die bekannten Beschwerden wie Blähungen, Verdauungsprobleme oder Blasenentzündungen aufgrund von Darmfehlbesiedelungen analysiert werden.

In meiner Praxis werden labordiagnostische Tests angeboten, welche den Darm untersuchen und gestörte Systeme nachweisen, inklusive Nahrungsmittelintoleranzen sowie Tests auf Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBOS). Dabei besteht auch die Möglichkeit, neben den klassischen Analysen auch gensequenzierte Analysen durchführen zu lassen.

Mittels Prä- und Probiotika sowie ergänzende Präparate können dann die Störungen behoben werden.