Dunkelfeld-Vitalblutuntersuchung

Prof. Günther Enderlein (1872 – 1968) hat jahrzehntelang Blut unter dem Mikroskop untersucht. Dabei benutzte er eine besondere Art der Beleuchtung: Dunkelfeld. Dabei erscheint das Objekt hell vor einem dunklen Hintergrund (in der klassischen Hellfeldmikroskopie ist es genau anders herum). Der Vorteil dieser Beleuchtung liegt in der deutlich besseren Sichtbarkeit von kleinsten Objekten.

Ein kleiner Piekser in den Finger liefert einen Tropfen Blut, der dann auf dem Objektträger unter dem Mikroskop untersucht wird. Dabei sei es wichtig, das Blut nicht nur 10 Minuten sondern 48-72 Stunden zu beobachten. Wichtige Effekte treten erst nach  8-9 Stunden auf, z.B. wenn Erreger die Blutzellen verlassen und somit im Blut einzeln zu sehen sind.

Laut Enderlein durchlaufen Erreger eine Entwicklung von kleinsten Eiweißzellen über Bakterien zu Pilzen und zurück. Dabei sind sie teilweise für den Körper nützlich, in anderen Entwicklungsstufen wieder schädlich. Sie bilden sogar einen Teil des Immunsystems, sie heißen daher auch Symbionten.

Anhand der Entwicklungsstufen der Symbionten können Rückschlüsse auf den Zustand des Körpers, des Blutes und des Immunsystems bzw. Erkrankungen gezogen werden. In meiner Praxis beziehe ich mich auf Studien und empirischen Ergebnissen. Ich kann daher z.B. nicht herausfinden, ob im linken Ohrläppchen eine Stauung vorherrscht.

So sind z.B. erkennbar:

  • Vitaminmangel
  • aktives oder inaktives Immunsystem, Autoimmunerkrankungen
  • Allergien
  • Leber- und Darmerkrankungen
  • Borrelliose, Staphylokokken, Streptokokken

Nach der dreitätigen Analyse wird ein Bericht mit Fotos und beiliegender CD, welche alle Fotos und Videos enthält, erstellt.