Kinesio-Taping

Karsten Tebben: Kinesio-TapingKenzo Kase entwickelte in den mittleren 70ern ein Verfahren, um Muskeln und Gelenke mittels eines selbstklebenden Tapes zu behandeln.
Wenn ein Muskel gestört ist, so verliert er an Elastizität und seine Durchblutung ist herabgesetzt.
Die Tapes sind der Elastizität der Haut angepasst und können bis zu zwei Wochen getragen werden. Dabei verstärken sie aufgrund einer Mikromassage während der Bewegung die Durchblutung, entlasten den Muskel und reizen die Schmerzrezeptoren, so dass der empfundene Schmerz verringert wird.
Es können auch Hämatome (blaue Flecken), Prellungen und Störungen innerer Organe, sowie Menstruationsschmerzen behandelt werden.
Die Tapes können auch präventiv oder bei Sportarten zur Optimierung, z.B. beim Marathon eingesetzt werden.

 

Indikationen des Kinesio-Taping

  • Lymphstau
  • HWS-Syndrom (muskuläre Hypertonie, Kopfschmerz, Arthrose)
  • Cervico Brachialgie (Epicondylitis, Karpaltunnel-Syndrom)
  • Skoliosen
  • LWS-Syndrom (ISG-Blockierung, Ischialgien, Diskusprolaps)
  • Schulterluxation
  • Coxarthrose
  • Knie (VKB-Plastik, Post-OP, Patellaluxation)
  • Muskelrupturen, Muskelschmerzen
  • Gelenkdistorsionen
  • Lymphödem (obere und untere Extremitäten)
  • Überlastungsschmerzen bei Ausdauersport