Mitochondriopathien

Karsten Tebben: MitochondriopathienNach neuesten Erkenntnissen haben viele Krankheiten eine Störung der Mitochondrienfunktion als Ursache. Mitochondrien sind die Kraftwerkszellen innerhalb der Zellen, die unabdingbar für eine Zellfunktion sind.

Folgende Krankheiten werden unter anderem als Resultat einer erworbenen Mitochondriopathie zugeordnet:

  • ADS / ADHS
  • Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen
  • Morbus Alzheimer, Demenz
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) und Fibromyalgie
  • Hypertonie
  • Krebs
  • Neurodermitis / Psoriasis
  • Morbus Parkinson
  • u.v.m.

Die Symptome treten erst dann verstärkt auf, wenn sehr große Mengen an Mitochondrien nicht mehr funktionieren. Der Prozess ist also ein schleichender.

Aber wodurch werden die Mitochondrien gestört bzw. geschädigt? Ursachen sind falsche Ernährung, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Infektionen, Toxine (inkl. Schwermetalle), Nikotin, Medikamente, Darmbarrierestörungen (gestörte Darmflora und Leaky gut syndrome), psychischer und physischer Stress, ein instabiles Genickgelenk u.v.m..

Die Mitochondriopathie wird mittels einer ausführlichen Anamnese und einer speziellen Labordiagnostik, die auch den oxidativen und nitronativen Stress, sowie die funktionalen Level von Mikronährstoffen untersucht.

In der Therapie werden Mikronährstoffe, wie B-Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren je nach erfolgter Diagnostik verabreicht, um die Funktion der Mitochondrien wieder herzustellen.