Ultraschalldiagnostik

Karsten Tebben: UltraschalldiagnostikBei der Ultraschalldiagnostik wird keine Strahlung wie beim Röntgen oder CT, sondern Ultraschall als durchdringende Wellen genutzt. Das Prinzip ist wie beim Echolot von Schiffen. Ein Sender strahlt Ultraschallwellen aus und im Strahlengang liegende Objekte werfen ein Echo zurück, welches der Empfänger aufnimmt.

Auch bei der Ultraschalluntersuchung (Sonografie) wird der zu untersuchende Bereich mit Ultraschallwellen geschallt. Ein Computer erstellt je nach Anforderung ein 2D, 3D oder sogar 4D Abbild des untersuchten Bereichs.

Der Vorteil dieses Verfahrens:

  • strahlungsfrei
  • schmerzlos
  • keine Nebenwirkungen
  • Patient darf sich dabei bewegen, im Gegensatz zu Röntgen, MRT und CT

Es können folgende Körperstrukturen untersucht werden:

  • Organe (Leber, Gallenblase, Nieren, inkl. Nieren- oder Gallensteinen, Zysten)
  • Schilddrüse (Knoten, Durchblutung, Vergrößerung, echoarmes Gewebe)
  • Blutgefäße (Bauchaorta, Blutgefäße im Hals, Blutgefäße in den Beinen)
  • Gelenke, Bänder, Muskeln

Wie wird untersucht?

Während der Patient liegt, wird der Schallkopf mit leichtem Druck auf die Haut gesetzt und dann das zu untersuchende Gebiet fächerförmig abgefahren.