ME/CFS und IHHT – sowie die Rolle von Atemluft und Umgebung (ForestAir)

Viele Menschen mit ME/CFS berichten über eine deutlich reduzierte Belastbarkeit und eine erschwerte Erholung nach Aktivität.

Neben klassischen Ansätzen rücken zunehmend Methoden in den Fokus,

die den Energiehaushalt und die Regulationsfähigkeit des Körpers unterstützen sollen.

Dazu gehören unter anderem:

  • IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training)

  • sowie Ansätze, die die Qualität der Atemluft und Umgebung  mittels Biophotonen verbessern

 

IHHT – Training auf zellulärer Ebene?

IHHT steht für Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training.

Dabei wird in einer kontrollierten Umgebung abwechselnd Luft mit reduziertem und erhöhtem Sauerstoffgehalt eingeatmet.

Die Idee dahinter:

Der Körper reagiert auf diese wechselnden Reize, indem er Anpassungsprozesse aktiviert.

Diskutiert werden unter anderem:

  • eine Unterstützung der mitochondrialen Funktion

  • eine verbesserte Sauerstoffverwertung

  • Anpassungen im Energiestoffwechsel

 

Wichtig ist:

Diese Prozesse sind individuell unterschiedlich und nicht vollständig geklärt.

Mögliche Bedeutung bei ME/CFS

Bei ME/CFS gibt es Hinweise darauf, dass die Energiegewinnung im Körper beeinträchtigt sein kann.

Hier setzt die Überlegung an, ob gezielte Reize – wie sie beim IHHT eingesetzt werden – die Regulation und Anpassungsfähigkeit unterstützen könnten.

Ein zentraler Punkt ist dabei die Dosierung:

Zu starke Reize können überfordern, während angepasste Anwendungen deutlich besser verträglich sind. (Wichtig: Viele Anbieter verwenden bei jedem Patienten ein Standard-Programm, was sehr oft nicht funktioniert.)

Regulation statt Überforderung

Gerade bei ME/CFS gilt:

Nicht jede „aktivierende“ Methode ist automatisch sinnvoll.

Deshalb ist entscheidend:

  • individuelle Anpassung

  • vorsichtige Herangehensweise

  • Beobachtung der Reaktion

Ziel ist nicht, den Körper „anzutreiben“, sondern gezielt Impulse zu setzen, die er verarbeiten kann.

Wie IHHT mit ForestAir bei ME/CFS wirken kann

Die Therapie kombiniert zwei Wirkmechanismen, die für ME/CFS-Betroffene essenziell sein können:

  1. Das „Höhentraining“ für die Mitochondrien (IHHT) Durch den Wechsel zwischen sauerstoffreicher (hyperox) und sauerstoffärmerer Luft (hypox) werden die Mitochondrien trainiert. Sie lernen, Energie (ATP) effizienter zu produzieren – ein „Workout“ im Liegen, das die Muskeln nicht belastet und somit keine Crashs auslöst.
  2. Schutz und Regeneration durch Biophotonen Während das IHHT den Stoffwechsel anregt, sorgen die zugesetzten Biophotonen für eine bessere „Informationsqualität“ der Atemluft. Dies kann helfen:
  • die Zellkommunikation zu verbessern
  • freie Radikale zu neutralisieren
  • das antioxidative System des Körpers zu stärken

ForestAir bietet die Lösung:

  • Passive Aktivierung: Der Stoffwechsel wird über die Atmung stimuliert, ohne körperliche Anstrengung.
  • Nervensystem-Balance: Die energetisch aufgewertete Luft wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem und unterstützt den Wechsel in den Erholungsmodus (Parasympathikus).
  • Keine zusätzliche Belastung: Da die Luft antioxidative Eigenschaften hat, wird der Körper nicht zusätzlich gestresst, sondern entlastet.

Gerade bei ME/CFS, wo oft eine hohe Entzündungslast („Silent Inflammation“) und oxidativer Stress vorliegen, ist dieser Schutzmechanismus entscheidend.

Was bedeutet das für die Praxis?

Sowohl IHHT als auch Umgebungsansätze wie ForestAir können als ergänzende Bausteine betrachtet werden.

Wichtig ist:

  • keine pauschalen Konzepte

  • individuelle Verträglichkeit

  • Einbettung in ein Gesamtkonzept

Nicht jede Methode passt zu jedem Patienten.