Urintest bei ME/CFS
Es kommt immer öfter vor, dass Patienten seit Monaten im dunklen Raum liegen, um eine Reizüberflutung zu verhindern. Diese leiden an ME/CFS und können nicht mal einfachen Gesprächen aufgrund mangelnder Energie folgen. Sie werden schlicht überfordert.
Bei diesen Patienten ist es daher erschwert die Ursache(n) für ME/CFS zu ermitteln, da auch Blutabnahmen und Anamnese nur sehr schwer tolerierbar sind.
Die Lösung: Urintests.
Es gibt einen Urintest, der sehr viel abdeckt. Was wird bei diesem Urintest gemessen?
- Katecholamine (das sind die Stresshormone): Adrenalin Noradrenalin , Dopamin
- Die Enzyme des Katecholaminstoffwechsels: IDO und KMO
- Tryptophan-Metabolismus mit Kynurenin und Quinolinsäure
- Glutamin und GABA
- NAD als Vorstufe für Zellenergie
- Methylgruppenspender wie Betain und Cholin
- Stress durch Stickstoffradikale
- Cofaktoren für die Prozesse (B3, B6, B12)
- Störung der Energiegewinnung in den Zellen (Mitochondrienfunktion)
- Immunaktivierung und Entzündungen
- sind Bakteriengifte vorhanden?
So können in einem einzigen Test sehr viele Parameter für die Ursache von ME/CFS bzw. Long Covid untersucht werden, ohne Blutabnahme.
- Kann die Nebenniere noch genug Stresshormone für den Alltag liefern?
- Liegen Entzündungen vor, so dass z.b. im Gehirn Brainfog (vernebeltes Gehirn) auftritt?
- Können die Mitochondrien genug Energie liefern? Oder liegt eine chronische, bleierne Erschöpfung vor?
- Gibt es genug Melatonin für Schlaf und Nervenzellreparaturen vor?
- Sind Bakteriengifte vorhanden, die das Immunsystem belasten?
