Darmtherapie und Mikrobiom Behandlung Landsberg

Darmtherapie in Landsberg am Lech

Darmtherapie in Landsberg am Lech – in meiner Praxis untersuche ich den Darm als mögliche Ursache bei Erschöpfung, Allergien, Histaminintoleranz, Autoimmunerkrankungen und Brain Fog. Denn ein gestörtes Mikrobiom wirkt sich auf den gesamten Körper aus.

Von unserem Darm hängt Einiges ab:

  • Er ist zuständig für die Entsorgung und Entgiftung 
  • Eine Störung der Darmflora kann zu Autoimmunerkrankungen führen, da das Immunsystem fehlerhaft wird
  • Allergien haben meist ihre Ursache im Darm
  • Ein undichter Darm (Leaky Gut Syndrome) führt auch zu einer fehlerhaften Blut-Hirn-Schranke, so dass Substanzen in das Gehirn gelangen könne, die normalerweise dort nicht anzutreffen sind. So etwas zeigt sich z.b. In dem Gefühl, dass das Gehirn „umnebelt“ ist
  • Darmbakterien können zuviel Histamin bilden oder die histaminabbauenden Enzyme werden aufgrund von Störungen nicht im Darm gebildet. So kann eine Histaminsymptomatik auftreten (Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwindel, etc.).

Schon anhand dieser kurzen Aufzählung wird klar, dass ein gesunder Darm essentiell ist. 

Wie wird der Darm untersucht?

Hier zwei Möglichkeiten als Beispiel:

Darmcheck mittels Stuhlprobe:

Hier werden Parameter wie Fäulnisbakterien, schützende Bakterien, Pilze, Pankreasfunktion, Verdauungsreste, Entzündungen, Leaky Gut und vieles mehr untersucht. Dies geschieht mit einer Stuhlprobe, die zu Hause durchgeführt wird.

Histamin-Metabolismus:

Hier wird mittels einer Urinprobe (wird auch zuhause durchgeführt) bestimmt, wie die Abbauwege von Histamin und die Histaminbelastung selber untersucht.

Wie wird behandelt?

Aufgrund der in den Untersuchungen ermittelten Ursachen werden entsprechende Mikronährstoffe, Darmbakterien verordnet oder Ernährungsänderung empfohlen.

Da die Darmflora sehr komplex ist, wird die Therapiedauer etwa 6-15 Monate benötigen.

Eine Bemerkung zu den Nahrungsallergietests per Blut:

Die aktuelle ärztliche Leitlinie sagt eindeutig: „Der allergenspezifische Nachweis von IgG- oder IgG4-Antikörpern gegen Nahrungsmittel ist zur Abklärung und Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ungeeignet und strikt abzulehnen.“ 

IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel sind nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht als Indikator für krank machende Vorgänge misszuverstehen, sondern Ausdruck der natürlichen (physiologischen) Immunantwort des Menschen nach wiederholtem Kontakt mit Nahrungsmittelbestandteilen.

Somit sind die oft angebotenen und teuren Tests nicht nutzbar und verunsichern die Betroffenen sehr stark. Oft kommen PAtienten in die Praxis und sind komplett überfordert mit den „Diagnosen“ und wissen nicht mehr weiter. Dabei haben diese Tests keinerlei diagnostisches Aussagen bezüglich einer Nahrungsmittelallergie. Maximal, dass ein Leaky Gut Syndrome vorliegt.

Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Serum-IgG-Test-taugt-nicht-zur-Diagnostik-von-Nahrungsmittelunvertraeglichkeiten-368742.html (Stand 01.07.2023)

Verfasst von Karsten Tebben
Dipl.-Ing. (FH) Physikalische Technik/Lasertechnik | Heilpraktiker | Osteopath
Praxis in Landsberg am Lech seit 2009 | Mitglied: VFO, VUH
Zuletzt aktualisiert: [06/2026]